Schritt für Schritt …

Die WZ berichtete heute »Das bekannte Reparaturcafé findet auch wieder statt …«. Damit ist sie ihrer Zeit ein bißchen voraus!

Momentan werkeln die »Mirker Schrauba« fleißig an einem Konzept, wie sie das Fahrradreparaturcafé virensicher auf dem Utopiastadt Campus anbieten können. Das Elektroreperaturcafé ist aufgrund der Notwendigkeit, bei der Hilfe zur Selbsthilfe oft dicht beieinander an den Geräten zu arbeiten, noch bis auf weiteres ausgesetzt. Sobald es dazu Neuigkeiten gibt, vermelden wir das natürlich hier auf der Website.

Maker vs. Virus

In Zeiten der Coronakrise wird Schutzkleidung für Ärzte und Pflegepersonal immer knapper. Der „Hub Wuppertal Bergisch-Land“ ist ein Teil der Initiative Maker vs. Virus. In dieser Initiative sammeln und organisieren sich begeisterte Menschen um in der aktuellen Krise zu helfen. Wir als /dev/tal e.V. finden das prima und wollen als Träger helfend unter die Arme greifen.

Aktuell drucken die Freiwilligen Helfer das sogenannte „Bergische Schild“ mittels 3D-Druck. Mit ihm soll eine Tröpfcheninfektion vermieden werden. Da professionelle Schutzkleidung jedoch gerade kaum verfügbar ist, sollen Krankenhäuser, Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen gratis mit dieser Behelfslösung versorgt werden.

Bergischer Schild von Mario Mosler

Für Anfragen und Spenden wurde vom Hub Wuppertal Bergisch-Land die Webseite bergisch-land.org eingerichtet. Da die Gesichtsschilde kostenlos an die entsprechenden Einrichtungen und Berufsgruppen abgegeben werden und um dabei dem großen Bedarf gerecht zu werden, ist das Projekt auf Geldspenden angewiesen um Material einzukaufen. Hier auf der Seite gibt es ebenfalls eine neue Unterseite mit den Details zur Spendemöglichkeit. Ebenso werden aktuell noch fleißige Helfer für das Projekt gesucht.

Das elektro Reparaturcafé kann weiter nicht stattfinden

Wegen der andauernden Corona Situation und den daraus resultierenden Abstandregeln und Kontaktbeschränkungen kann das Reparaturcafé auch diesen Monat leider nicht stattfinden. Wir wünschen uns natürlich, dass sich die Situation in absehbarer Zeit stabilisiert und das Reparaturcafé, dann vielleicht auch in angepasster Form, wieder seine Hilfe zur Selbsthilfe anbieten können wird.

Bis dahin bleibt uns vorerst nur allen unseren Gästen Durchhaltevermögen und vor allem Gesundheit zu wünschen.

Shutdown

Diverse Veranstaltungen in unserem Umfeld wurden schon abgesagt und die Dynamik hat in den letzten Tagen zugenommen. Jetzt ist es soweit und die Landesregierung untersagt uns die Zusammenkunft in den Vereinsräumen um das Virus einzudämmen. Wir sehen es als unsere Pflicht an uns mit allen uns möglichen Maßnahmen an der Eindämmung von SARS-CoV-2 zu beteiligen und verlegen alle unsere Aktivitäten in die virtuelle Welt.

Bis auf weiteres haben wir alle Aktivitäten ausgesetzt. Sollte sich die Lage ändern werden wir weitere Informationen dazu hier veröffentlichen.

In diesen Zeitraum fallen auch alle anstehenden Reparaturcafes. Wir melden uns sobald wir mit geeigneten Schutzmaßnahmen wieder Veranstaltungen durchführend dürfen.

Aber… wir sind Hacker! Wenn einer das Potential hat, mit so einer Situation gut umzugehen, dann sind *WIR* das!

Wir treffen uns ab sofort im Mumble unter mumble.devtal.de zu den üblichen Zeiten, wie im Kalender beschrieben, nur jetzt halt remote – weitere Informationen zu Mumble findest du hier.

Wir freuen uns auf dich und wollen diese schwierige Zeit konstruktiv nutzen um kreative Projekte anzugehen.

Bleibt gesund!

Frohes Fest

3d gedrucktes Tannenbäumchen mit blinkenden LEDs

Was auch immer ihr feiert oder ob ihr nur eine schöne freie Zeit verbringt:
Bunte Feiertage wünscht euch das /dev/tal!

Zum Photo: Im Dezember haben wir mit unserem frisch gespendeten 3D-Drucker ein paar hauchdünne Tannenbäumchen gedruckt. Zwei Bäumchen haben wir mit ein paar blinkenden, winzigen RGB-LEDs dekoriert und von innen beleuchtet. Eins der gehackten Bäumchen haben wir in den Gang und ein anderes in den Hutmacher, die Kneipe im Erdgeschoss, gestellt.

Material und Quellen:

  • 3D-Modell: von Thingiverse gedruckt im Vase-Mode in 23% Größe
  • Drucker: Easy3DMaker mit grünem PLA-Filament. Software: slic3r und octoprint
  • LED: Everlight 19-337/R6GHBHC-A01/2T (1616 metrisch!)
  • Kupferlackdraht der „Elektro-Isolier-Industrie Wahn Wilhelm Ruppert“
  • STM32F103C8T6 Mikroprozessor („Bluepill“ Board)
  • ein paar SMD-Widerstände und eine warm-weiße LED
  • und ein 3D-gedruckter Batteriehalter
  • schnell zusammengefrickelte Murks-Firmware mit libopencm3

Wir sehen uns auf dem 36C3. Und bald im /dev/tal.

Kein Reparaturcafé am 01.12.2019

Leider haben wir kurz vor dem morgigen Termin des Reparaturcafé festellen müssen, dass diesmal leider die meisten unserer regelmäßigen Helfer anderweitig eingebunden sind und es deshalb diesmal nicht stattfinden kann.

Wir wünschen allen einen schönen ersten Advent und einen guten Jahresausklang.

Das nächste Reparaturcafé findet dann am 05.01.2020 wie gewohnt statt und wir freuen uns auf euren Besuch.

tippentappen.de

Time to say goodbye – Jede Treppe hat ein Ende – Wir verlassen Neuland

Nach 3,5 Jahre Tippentappen ist es Zeit einen Abschied zu finden. Viele Benutzer haben in dieser Zeit Tippentappen kennen gelernt und konnten eine Alternative zu den etablierten sozialen Netzwerken entdecken.

Gerne haben wir in dieser Zeit mit tippentappen.de eine Plattform für euch in Wuppertal gestellt. Da der Betrieb des Diaspora-Pods einiges an personellen und finanziellen Ressourcen benötigt sehen wir uns gezwungen den Betrieb zum Jahresende auslaufen zu lassen.

Wir bedanken uns für all die Jahre entgegengebrachten Vertrauens und die zahlreichen Spenden die den Betrieb dieses Projekts ermöglicht haben.

Danke für die tolle Zeit auf tippentappen.de

„Wir“ haben ein Haus gekauft

Endlich ist es vollbracht!

„Wir“ haben unser neues Zuhause gekauft. Utopiastadt hat die Flächen um den Mirker Bahnhof gekauft um sich weiter zu entwickeln und nachhaltig wachsen zu können. Neben dem Gebäude der alten Gepäckabfertigung und der Hebebühne wurden insgesamt 11.000 Quadratmeter Fläche erworben.

Wir wollen unser neues Zuhause so schnell es geht beziehen und arbeiten tatkräftig dran um dieses zu ermöglichen.

Lasset uns das Hacken beginnen

Am Ort des immerwährenden Kunst- und Gesellschaftskongresses Utopiastadt, an der Bergischen Universität in Wuppertal, im Wuppertal Institut sowie am TransZent (Zentrum für Transformationsforschung und Nachhaltigkeit) stellte sich vor geraumer Zeit die Frage, wie man die Wissenschaft und ihre Ergebnisse der Zivilgesellschaft besser zugänglich machen oder sogar partizipativ gestalten kann. SoftwareentwicklerInnen, DesignerInnen und WissenschaftlerInnen haben sich zusammen gesetzt und überlegt, wie solch eine Plattform für das Gute Leben aussehen kann und was sie leisten muss. Es sollte ein offenes Portal geschaffen werden, in dem ortsbezogene Daten aus Zivilgesellschaft, Politik, Wissenschaft und Verwaltung zusammengebracht und in Beziehung gesetzt werden können. Dabei wurden die Anforderungen bei mehreren partizipativen Veranstaltungen von BürgerInnen und WissenschaftlerInnen ergänzt. Hieraus wurde im Anschluss ein umfangreiches Designkonzept gestaltet und die technische Entwicklung begonnen. Aktuell läuft die Testphase für das GeoPortal des Guten Lebens. Ende Oktober wird ein Lesezugriff auf das Gitlab des Projektes freigegeben.

Das Portal soll im Rahmen eines Hackathons von der Open Source/Open Data Community weiterentwickelt werden. Am Wochenende vom 24. bis 25.11.18 in UTOPIASTADT. Eingeladen sind alle interessierten Entitäten, Front- und Backend-EntwicklerInnen, UX-/UI-DesignerInnen, Public Interest DesignerInnen, Data Scientists und Open Data EnthusiastInnen. Es kann das bis Dato geschaffte angesehen und mit eigenen Ideen weiterentwickelt werden.

Die besten Teams werden mit einem Geldpreis ausgezeichnet. Für Verpflegung ist gesorgt.

Die Teilnahme am GeoHack ist kostenlos. Damit besser geplant werden kann (heißt: ein Recht auf Essen + Getränke), wird eine Anmeldung bis zum 11.11.18 benötigt. Ihr könnt euch hier über Eventbrite anmelden oder einfach eine kurze Mail an info[at]transformationsstadt.de schreiben.

Mehr Infos findet ihr auch unter geohack.de.

 

Das Labor trauert

Unsere Freunde im Nachbarhackerspace „Labor“ trauern um ihr langjähriges Mitglied, blafoo. Mit einem Alter von 23 Jahren verstarb er leider schon sehr früh und plötzlich am vorigen Mittwoch.

Wir bekunden der Familie und den gemeinsamen Freunden im Labor unser tiefstes Mitgefühl.